
Wäller-Infos
Alle Hunderassen entstanden aus Kreuzungen verschiedener vorhandener Rassen, so auch der Wäller. Mitte der 90er Jahre begann die Zucht der Wäller und da es sich um eine neugeschaffene Hunderasse handelt, befindet diese sich noch im Aufbau und ist von der FCI bislang noch nicht anerkannt.
Grundgedanke hinter der Zucht war die Erhaltung und Verbesserung der guten Eigenschaften seiner beiden Ausgangsrassen, des französischen Brian (Berger de Brie) und des amerikanischen Australien Shepherds. Die jeweiligen wesentlichen Merkmale dieser beiden Hütehundrassen wie Wesen, Vitalität, Agilität, Körperbau und Gesundheit sollten in einer neuen Rasse vereint werden. Charakter, Arbeitseifer und Robustheit treten in den Vordergrund, Schönheit ist zweitrangig. Und nebenbei bemerkt…
Jeder Wähler ist ein Unikat und eine Schönheit für sich!
Zu seinem Namen kam der Wäller durch seine Gründerin, Karin Wimmer-Kieckbusch, die aus dem Westerwald stammt und sich die Bewohner des Westerwalds untereinander als „Wäller“ bezeichnen.
Durch seine Anhänglichkeit und seine Sensibilität lässt sich ein Wäller bei entsprechender Auslastung zu einem gutartigen, verträglichen und ausgeglichenem Familienhund erziehen, aber
er ist kein Hund für Anfänger, die sich ihren ersten Hund zulegen oder Personen, die einen Hund nur mal so für nebenbei suchen.
Ein Wäller soll harmonisch und proportioniert sein, ausgestattet mit robustem, muskulösem Körperbau und gesunder Knochenstärke. Schulterhöhe der Rüden um 60 cm ± 5 cm, bei Hündinnen 50 cm ± 5 cm, damit die Agilität und Wendigkeit nicht verloren geht. Die Ohren sollen hoch angesetzt sein, Kipp- und Hängeohren sind erlaubt. Sein Fell sollte von mittlerer Länge mit wenig Unterwolle sein und eine gute Textur aufweisen, damit dauerhaft eine leichte Fellpflege möglich ist. Das Fell muss regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, gepflegt werden.
Unterlässt man dies und der Wäller muss geschert werden, so ist die Struktur und das Erscheinungsbild des Fellkleids für immer dahin, das Fellkleid wird nie wieder so wippen und wiegen, wie es das einmal getan hat!
Wäller sind grundsätzlich freundliche, verspielte, aufgeweckte und umgängliche Hunde mit ausgeglichenem Wesen. Sie reagieren auf ihre Umwelt vorsichtig und aufmerksam, Fremden gegenüber können sie sich reserviert und zurückhaltend verhalten.
Um einen Wähler „bei Laune“ zu halten, sollte man nicht nur „Gassigehen“. Er ist ein Hütehund, seine Ausgangsrassen sind Hütehunde und er braucht kognitive und körperliche Herausforderungen. Da er ein gelehriger Begleiter ist, geben Sie ihm unbedingt die Möglichkeit sich zu beweisen. Egal ob Turnierhundesport, Obedience, Agility, Treibball, Fährtensuche, Mantrailling oder sonstige Aktivitäten. Er wird es Ihnen danken…